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SMP-Leitlinien-Workshop am 27. März 2018 in Brüssel

Erörterung der Vorschläge der Kommission zur Überarbeitung der SMP-Leitlinien und der Auswirkungen auf den Kodex für elektronische Kommunikation

Die Europäische Kommission hat einen Entwurf der Leitlinien zur Bewertung beträchtlicher Marktmacht (SMP-Guidelines) veröffentlicht, um sie zeitnah mit dem neuen Kodex für elektronische Kommunikation implementieren zu können. Daher organisiert das WIK am 27. März 2018 in Brüssel einen Workshop, um die vorgeschlagenen Änderungen der Leitlinien, die zugrunde liegende Rechtsprechung sowie die praktischen Auswirkungen für die nationalen Regulierungsbehörden und die betroffenen Unternehmen zu erörtern.

Anthony Whelan, Direktor bei der Europäischen Kommission, DG Connect, sowie Johannes Gungl, BEREC-Vorsitzender 2018, werden ihre Positionen präsentieren. Konkrete Fallstudien und eine Debatte von Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft über die vorgeschlagenen SMP-Leitlinien stehen auf der Tagesordnung. Im Fokus stehen auch die Auswirkungen auf den Umgang mit Oligopolen durch die Regulierungs- und Wettbewerbsbehörden.

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Vergleichsportale: Richtig bewertet?

WIK Workshop mit internationalen Experten in Brüssel

Vergleichsportale stehen immer öfter in der Kritik. Es werden Fragen nach Transparenz, Verlässlichkeit und Vergleichbarkeit vor allem von Verbraucherschützern gestellt. Die Sektoruntersuchung des Bundeskartellamts läuft seit dem letzten Jahr. WIK mit freundlicher Unterstützung von CEPS diskutiert am 26. April 2018 mit internationalen Experten im Rahmen eines Workshops in Brüssel, welchen Einfluss Vergleichsportale tatsächlich auf Konsumenten und Anbieter haben.

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WIK stellt aktuelle Umfrage zur IT-Sicherheit in KMU vor

Studie für das BMWi hebt Handlungsbedarf hervor

Trotz zunehmender Digitalisierung mangelt es in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) immer noch am Bewusstsein für IT-Sicherheit. Im Vergleich zu vor fünf Jahren, als das WIK eine erste Untersuchung durchführte, hat sich die Lage der IT-Sicherheit in KMU noch nicht entscheidend verbessert. Hier besteht nunmehr klarer Handlungsbedarf für KMU selbst und für politische Akteure. Die Aktionen im Rahmen der Initiative „IT-Sicherheit in der Wirtschaft" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) können helfen, die Umsetzungslücke zu schließen. Weitere Maßnahmen sind jedoch erforderlich.

 

 

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Glasklare Vorteile durch FTTH

Konsumenten und Unternehmen profitieren von Glaserfasernetzen

Eine repräsentative Befragung in Schweden belegt, dass FTTH-Nutzer deutlich zufriedener mit ihrem Internetanschluss sind als Nutzer anderer Anschlusstechnologien. Sie nutzen dabei mehr internetbasierte Dienste und smarte Endgeräte als DSL- und Kabelkunden. Darüber hinaus unterstreichen die Ergebnisse, dass Kommunen eine wesentliche Rolle für den erfolgreichen Glasfaserausbau spielen. So kann selbst eine ländliche Region wie Nuenen (NL) zum echten Vorreiter in innovativster Landtechnik werden und dem demografischen Wandel mit smarten Lösungen entgegentreten.

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Kriterien für den Förder-VULA

Europäische Kommission veröffentlicht WIK Gutachten

Voraussetzung für die Gewährung von staatlicher Förderung im Breitbandausbau im Fall von FTTC VDSL Vectoring ist eine Überprüfung der den Wettbewerbern angebotenen VULA (Virtual Unbundled Local Access) Produkte, ob sie die EU-Anforderungen aus der Definition des Marktes 3a und dem begleitenden Arbeitsdokument erfüllen. WIK wurde durch die GD Wettbewerb der EU-Kommission beauftragt, die Charakteristika eines solchen VULA-Produktes aus der Marktdefinition und dem besten Stand der Produktimplementierung in Europa abzuleiten und dann mit den durch die deutschen Fördernehmer notifizierten Produkten abzugleichen. Die festgestellten Abweichungen wurden bereinigt, bis sie den von der Kommission festgesetzten Stand erreichten. Das WIK Gutachten wurde entsprechend dem aktuellen Stand der Produkte angepasst und ist nun auf der Homepage der GD Wettbewerb verfügbar. Es beschreibt die Ergebnisse der EU-Marktuntersuchung, die VULA Charakteristika, insbesondere im Hinblick auf die geforderte Produktgestaltungsfreiheit für die Wholesale-Nachfrager im Fall von FTTC VDSL Vectoring, und die Ergebnisse des Abgleichs mit den final notifizierten Produkten, die durch die Kommission genehmigt wurden.

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Das Geschäftskundensegment in Deutschland

Gesamtwirtschaftliche Relevanz und Anforderungen des Geschäftskundenmarktes

Im Auftrag des VATM hat das WIK die gesamtwirtschaftliche Relevanz und Anforderungen des Geschäftskundensegments in Deutschland untersucht. In einer vernetzten Welt ermöglichen und begleiten Telekommunikationsunternehmen den Übergang ihrer Geschäftskunden in die digitalisierte Wirtschaft mit innovativen Produkten und Dienstleistungen. Die Studie des WIK arbeitet heraus, welche Anforderungen ein Vorleistungsportfolio für Geschäftskunden erfüllen muss und welche regulatorischen Herausforderungen in Angriff genommen werden sollten, um den Wettbewerb im Geschäftskundensegment zu stärken und zu sichern.

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Flächendeckendes Hochbreitbandnetz in der Schweiz

WIK NGA-Modell ermittelt Kosten für das BAKOM

Im Rahmen der Diskussion über den weiteren landesweiten, flächendeckenden Ausbau eines Hochbreitbandnetzes in der Schweiz unterstützte die WIK-Consult im Herbst 2017 das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM). WIK berechnete die Kosten mit dem NGA-Kostenmodell. Unterstellt, dass der marktgetriebene, profitable Ausbau mit den Breitbandtechnologien FTTC, FTTS und FTTH-PtP bis zur Rentabilitätsgrenze erfolgt, wurden die notwendigen Subventionen unter Berücksichtigung des bereits erfolgten Breitbandausbaus ermittelt.

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17th Königswinter Postal Seminar

Internationale Experten diskutierten aktuelle Entwicklungen in den Postmärkten

Vom 5. bis 7. Februar 2018 richtete das WIK das 17th Königswinter Postal Seminar aus. Über 50 Teilnehmer aus ganz Europa und den USA nutzten die Veranstaltung auf der Hirschburg nahe Königswinter zu einem regen Meinungsaustausch über die aktuellen Entwicklungen in den Brief- und Paketmärkten. Die Schwerpunkte lagen dieses Jahr auf Preisstrategien und Rabatten im Briefmarkt, der zukünftigen Gestaltung des Post-Universaldienstes sowie Marktpotenzialen und neuen Rechtsvorschriften für grenzüberschreitende Paketsendungen innerhalb Europas. Das Konferenzprogramm und die Präsentationen stehen zum Download zur Verfügung.

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Wirksamkeit sektorspezifischer Verbraucherschutzregelungen in Deutschland

Telekommunikation und Post – BNetzA nur ein Player von vielen

Das Thema Verbraucherschutz ist aus den Medien und der Politik nicht mehr wegzudenken. Die Analyse zeigt, dass die Wirksamkeit sektorspezifischer Regelungen verbessert werden kann. Neben der Untersuchung der relevanten verbraucherschützenden Normen und ihrer Anwendung in der Praxis liegt der Schwerpunkt der Studie auf der Frage, wie die staatlichen und privaten Akteure die Wirksamkeit des Verbraucherschutzes durch intra- und interorganisatorische Zusammenarbeit verbessern können.

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Recht und Sicherheit im Fokus

„IT-Sicherheit und Recht“ stehen ab März im Blickpunkt bei Mittelstand-Digital

Effizientere Produktion, schnellere Rechnungsabwicklung, Kostensenkungen: Die Digitalisierung birgt für Unternehmen viele positive Effekte. Dennoch bezeichnen fast 30 Prozent der deutschen Unternehmen rechtliche Unsicherheiten als Erschwernis bei der Unternehmensdigitalisierung und auch die Implementierung sicherer und zuverlässiger IT-Prozesse fordert viele Betriebe heraus. „IT-Sicherheit und Recht" stehen daher ab März im Blickpunkt bei Mittelstand-Digital: Auf der Mittelstand 4.0-Regionalkonferenz am 15. März in Chemnitz geht es vor allem um die rechtssichere Gestaltung der Digitalisierung. Unter dem Motto „Sicher Betrieb Machen! – Datenhoheit, Datensicherheit, Datenschutz in der Praxis" werden einen Tag lang Praxisbeispiele vorgestellt und diskutiert, wie die Digitalisierung (rechts-)sicher gelingt. Zudem steht die Datenschutz-Grundverordnung auf dem Programm, die ab Mai umgesetzt werden muss. Zu diesen Themen berichtet auch die neue Broschüre „IT-Sicherheit und Recht" der Mittelstand-Digital Begleitforschung, die auf der Veranstaltung in Chemnitz veröffentlicht wird. Die vierte Ausgabe dieser Veröffentlichungsreihe bietet wieder eine Mischung aus Praxisbeispielen, Expertenbeiträgen und Unterstützungsangeboten für kleine und mittlere Unternehmen.

Unternehmer können sich kostenfrei für die Mittelstand 4.0-Regionalkonferenz in Chemnitz anmelden. Die Broschüre „IT-Sicherheit und Recht" ist ab dem 15. März auch hier online abrufbar.

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Vorträge

Dr. Iris Henseler-Unger: FTTH Conference 2018, 13. - 15. Februar 2018, The Socio-Economic Benefits of FTTH, 13.02.2018 (Workshop), 15.02.2018 (Plenary)